Reining / Western
Die Ursprünge des Reinings (von engl. «rein» = Zügel) liegen in der amerikanischen Arbeitsreitweise. Die dabei notwendigen Manöver wurden in Anlehnung an die klassische Dressur zu eigenständigen Lektionen weiterentwickelt. Die Programme (genannt «Pattern») einer Reining-Prüfung werden im Galopp geritten und enthalten spektakuläre Sliding Stopps, Spins oder Rollbacks. Gefragt ist dabei die exakte Kontrolle des Pferdes am losen, in der Regel einhändig geführten Zügel durch minimale, unsichtbare Hilfegebung.
Kontrolle. Flüssigkeit. Spektakel.
Sliding Stops, Spins und Rollbacks gehören zu den typischen Manövern im Reining.
Der Reiter führt sein Pferd mit lockeren Zügeln, meist einhändig, mithilfe feiner und nahezu unsichtbarer Hilfen. Harmonie und Präzision stehen im Zentrum der Leistung.
Ein Erbe aus der Arbeit der Cowboys
Entstanden aus der Arbeit mit Rindern im amerikanischen Westen, verlangt Reining reaktionsschnelle, aufmerksame und bestens kontrollierte Pferde.
Heute hat sich diese Tradition zu einer modernen Sportart entwickelt, die Technik, Feingefühl und Show vereint.
Reining in der Schweiz
Reining entwickelt sich in der Schweiz stetig weiter, mit einer wachsenden Zahl an Wettbewerben und Teilnehmenden.
Swiss Equestrian unterstützt die Disziplin aktiv, insbesondere durch Initiativen wie die «Rookie Days», die den Einstieg erleichtern und die Grundlagen des Sports vermitteln.
Die nationalen Kader tragen dazu bei, die Disziplin weiter zu strukturieren und die Reiterinnen und Reiter auf ihrem Weg an die Spitze zu begleiten.
Organisation der Disziplin
Die Disziplin von Swiss Equestrian wird von einem technischen Komitee geleitet, das aus Experten, Offiziellen und Tierärzte besteht.
Hauptaufgaben
Das technische Komitee ist in mehreren Bereichen tätig:
- Förderung des Nachwuchses
- Betreuung der nationalen Kader
- Organisation nationaler und internationaler Wettbewerbe
- Aktualisierung der Reglemente
- Verwaltung der Lizenzen
- Ausbildung und Prüfungen