Stilprüfungen für Pferde – eine neue Art, Turniere zu reiten

Ab 2026 bereichern Stilprüfungen für Pferde, ehemals Hunter-Prüfungen genannt, den Springsport mit einer pferdezentrierten Wettkampfform, bei der vermehrt Harmonie, Rittigkeit und Qualität im Vordergrund stehen – und nicht die Zeitmessung.

Mit dem Springreglement 2026 wird eine neue Perspektive eröffnet: Stilprüfungen für Pferde bieten Reiterinnen und Reitern die Möglichkeit, Turniere auf eine bewusst andere Art zu erleben. Hier gewinnt nicht, wer am schnellsten unterwegs ist, sondern wer sein Pferd möglichst feinfühlig, im Gleichgewicht und mit guter Springmanier präsentiert.

Im Fokus steht ausschliesslich das Pferd – seine Rittigkeit, seine Technik am Sprung und der Gesamteindruck. Diese Prüfungen sprechen gezielt jene an, die nicht «voll auf Angriff» reiten möchten, sondern den Fokus verstärkt auf Ausbildung, Gefühl und partnerschaftliches Reiten legen und dennoch den sportlichen Vergleich suchen.

Gleichzeitig eröffnen Stilprüfungen für Pferde den Veranstaltern neue Chancen: Sie erweitern das Prüfungsangebot, sprechen ein neues, wie auch ein bereits erfahrenes Publikum an, das sich dem Wettkampfsport vielleicht gerade aus Mangel solcher Prüfungen abgewendet hat, an und setzen ein klares Zeichen für harmonischen Pferdesport. Eine Wettkampfform, die Qualität sichtbar macht – und auch bei Reiterinnen und Reitern, die Harmonie und Stil einer Zeitmessung vorziehen, Lust auf Geselligkeit und Spass durch Turnierteilnahmen weckt.