Nennphase 2026: Erinnerung vor Saisonbeginn

Kurz vor Saisonbeginn erinnert Swiss Equestrian an die wichtigsten Neuerungen im Zusammenhang mit dem Nennsystem 2026.

Alle Disziplinen haben vom bisherigen System mit Nennschluss und Nachnennphase auf ein System mit einer einzigen Nennphase umgestellt. Damit wird der Ablauf klarer, einfacher und transparenter.

Die Nennphase beginnt neu einheitlich um 21:00 Uhr. Diese Uhrzeit muss in der Ausschreibung zwingend angegeben werden. Das Datum der Öffnung legt der Veranstalter selbst fest.

Bereits mit der Ausschreibung legt der Veranstalter verbindlich fest, wie viele Pferde eine Reiterin oder ein Reiter in der jeweiligen Prüfung starten darf. Diese Vorgabe gilt als Grundlage für die Nennphase. Sofern das Reglement der betreffenden Disziplin es zulässt, kann der Veranstalter diese Anzahl während der laufenden Nennphase erhöhen. Dem Organisator steht es frei, ob er die Teilnehmerzahl limitieren will oder nicht, denn er kann die Anzahl – wie bereits bisher – offenlassen (bzw. im System eine sehr hohe Zahl eingeben).

Während der Nennphase kann der Veranstalter zudem die maximale Teilnehmerzahl pro Prüfung festlegen und bei Bedarf anpassen. Eine Reduktion ist jedoch nur bis zur Anzahl der bereits eingegangenen Anmeldungen möglich.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die bereits angemeldet sind oder sich für eine ausgebuchte Prüfung interessieren, können sich im System für eine Benachrichtigung registrieren. Wird die Anzahl der Startplätze oder der zugelassenen Pferde erhöht oder werden durch Abmeldungen Plätze frei, informiert das System automatisch per E-Mail. Jede Reiterin und jeder Reiter kann sich danach selbstständig erneut für die entsprechende Prüfung anmelden, sofern zusätzliche Startplätze verfügbar sind.

Im Online-Ausschreibungssystem sieht der Veranstalter jederzeit die Anzahl der Interessenten. Das erleichtert die Planung von Prüfungen und der gesamten Veranstaltung. Bei hoher Nachfrage können zusätzliche Serien organisiert oder die Anzahl der Startplätze angepasst werden.

Die Regeln für den Wechsel von Teilnehmerinnen, Teilnehmern, Pferden oder Paaren bleiben unverändert. Anpassungen sind bis 16:00 Uhr am Tag vor der betreffenden Prüfung direkt im System möglich. Neu gilt: Jede Anmeldung ist definitiv. Provisorische Anmeldungen gibt es nicht mehr.

Fazit

  • Das neue Nennsystem bringt klare Strukturen und einheitliche Abläufe.
  • Der Veranstalter definiert früh verbindliche Rahmenbedingungen.
  • Er behält während der Nennphase die nötige Flexibilität.
  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden transparent informiert und können eigenständig reagieren.
  • Die Planung von Prüfungen und Veranstaltungen wird einfacher, fairer und verlässlicher.