Die in den vergangenen Monaten, insbesondere im Springsport, geführten Diskussionen zum Online-Nennsystem haben wertvolle Erkenntnisse geliefert und verdeutlicht, in welchen Bereichen eine vertiefte Prüfung sinnvoll ist. Um die Basis für eine mögliche Reglementsanpassung per 1. Januar 2027 zu schaffen, haben die zuständigen Gremien gemeinsam einen mehrstufigen Überprüfungsprozess definiert. Sie werden in den kommenden Monaten verschiedene Grundlagen erarbeiten und auswerten. Dazu gehören statistische Analysen sowie zusätzliche Auswertungen aus der Datenbank von SE. Parallel dazu werden Rückmeldungen, Erfahrungen und Ideen aus allen Disziplinen gesammelt und in den weiteren Prozess einbezogen.
Weiteres Vorgehen
Mitte September ist ein gemeinsamer Workshop des Technischen Komitees Springen mit Vertreterinnen und Vertretern der Regionalverbände sowie des Athletenrats vorgesehen. Auf dieser Basis wird ein allfälliger Vorschlag für Anpassungen am Springreglement weiter ausgearbeitet und mit den relevanten Anspruchsgruppen abgestimmt. Zudem werden die Rückmeldungen weiterer Disziplinen in den Prozess einfliessen, denn das Nennsystem ist für alle Disziplinen entwickelt worden. Die Reglementskommission und die zuständigen Technischen Kommissionen werden die Vorschläge anschliessend prüfen.
Feedback aus dem Sport erwünscht
Veranstalter, Offizielle sowie weitere Interessengruppen sind eingeladen, ihre konstruktiven Anregungen, Erfahrungen und Rückmeldungen bis Mitte August an die jeweils zuständigen Regionalverbandsvertreter zu richten. Athletinnen und Athleten können ihre Inputs im gleichen Zeitraum per E-Mail an den Athletenrat (athletenrat@swiss-equestrian.ch) einreichen. Sämtliche Rückmeldungen werden gesammelt und in die Diskussionen einbezogen.
Breite Abstützung als Ziel
Mit diesem Vorgehen soll sichergestellt werden, dass eine mögliche Anpassung der Reglemente auf einer fundierten Analyse basiert und die unterschiedlichen Perspektiven innerhalb des Sports berücksichtigt werden.