– Gastbeitrag –
Bengaluru verbindet Innovation mit Tradition. Die Stadt gilt als Technologie- und Innovationszentrum Indiens, überrascht aber zugleich mit einer beeindruckenden kulturellen Vielfalt. Den besten Einstieg bietet der historische Lalbagh Botanical Garden mit seinem berühmten Glashaus. Ebenfalls sehenswert sind die monumentale Vidhana Soudha, der an Windsor Castle erinnernde Bangalore Palace sowie die National Gallery of Modern Art und das Museum of Art & Photography (MAP).
Authentisches Stadtleben erlebt man auf dem geschäftigen KR Market und im historischen Handelsviertel Pete, wo Blumen-, Gewürz- und Seidenhändler seit Jahrhunderten das Strassenbild prägen. Ruhe findet man am Ulsoor Lake, während Indiranagar mit seinen Cafés, Boutiquen und Restaurants den modernen Charakter der Stadt widerspiegelt.
Kulinarische Entdeckungen
Bengaluru gilt als Craft-Beer-Hauptstadt Indiens und ist zugleich ein kulinarischer Schmelztiegel. Traditionelle Dosas und aromatischer Filterkaffee gehören ebenso zum Stadtbild wie moderne Restaurants mit regionaler oder internationaler Küche. Eine lebendige Kaffeeszene und kreative Cocktailbars machen die Stadt auch nach Sonnenuntergang zu einem beliebten Treffpunkt.
Ausflüge ins Umland
Dank seiner Lage eignet sich Bengaluru hervorragend als Ausgangspunkt für Reisen durch Südindien. Beliebte Ziele sind die Palaststadt Mysore, die Tempelruinen von Hampi, die artenreichen Western Ghats sowie die ehemalige französische Kolonialstadt Puducherry an der Ostküste.
Praktische Tipps
Die angenehmste Reisezeit ist von Oktober bis Februar. Mit der neuen SWISS-Direktverbindung ab Zürich, die ab dem 27. Oktober 2026 fünfmal wöchentlich angeboten wird, ist Bengaluru bequem und ohne Umsteigen erreichbar. Vor Ort sorgen Auto-Rikschas, die Metro sowie Fahrdienste wie Uber und Ola für eine unkomplizierte Fortbewegung.