Starker Auftakt an der WM Einspänner: Stefan Ulrich gewinnt die Dressur – Schweizer Team in Führung

Die Schweizer Einspännerfahrerinnen und -fahrer starten stark in die Weltmeisterschaften in München-Riem (GER). Nach Abschluss der Dressur führt Stefan Ulrich mit Bombardier die Einzelwertung an. Dank der überzeugenden Leistungen liegt die Schweiz zudem auch in der Teamwertung auf Platz 1. Morgen wartet mit dem Marathon die zweite Teilprüfung der Weltmeisterschaft.

Stefan Ulrich mit Bombardier

Für das Schweizer Ausrufezeichen in der Dressur sorgt Stefan Ulrich mit Bombardier. Mit lediglich 36,12 Strafpunkten gewinnt das Gespann die erste Teilprüfung und übernimmt damit die Führung im Einzelklassement. Hinter Stefan Ulrich klassieren sich Cindy Benschop (NED) mit 38,85 Strafpunkten und Laure Philippot (BEL) mit 42,12 Strafpunkten auf den Rängen 2 und 3.

Auch Michaël Barbey mit Maelyce des Arreneys gelingt ein ausgezeichneter Auftakt. Mit 43,12 Strafpunkten belegt das Schweizer Gespann den starken 5. Zwischenrang.

Titelverteidiger Mario Gandolfo mit Favela beendet die Dressur mit 47,65 Strafpunkten auf Rang 11. Damit liegen alle drei Schweizer Teamfahrer nach der ersten von drei Teilprüfungen in einer vielversprechenden Ausgangslage.

Schweiz führt die Teamwertung 

Die starken Einzelleistungen spiegeln sich auch im Mannschaftsklassement wider: Mit 79,24 Strafpunkten führt die Schweiz nach der Dressur die Teamwertung an. Für das Schweizer Resultat zählen aktuell die Ergebnisse von Stefan Ulrich und Michaël Barbey, während das Resultat von Mario Gandolfo das Streichresultat bildet.

Auf dem zweiten Zwischenrang folgt Frankreich mit 86,36 Strafpunkten, vor den Niederlanden mit 91,22 Strafpunkten. Deutschland liegt mit 94,69 Strafpunkten auf Rang 4. Damit verschafft sich die Schweizer Equipe eine ausgezeichnete Ausgangslage für die beiden verbleibenden Teilprüfungen.

Acht Schweizer Gespanne am Start

Neben den drei Teamfahrern sind fünf weitere Schweizer Gespanne in der Einzelwertung der Weltmeisterschaft vertreten.

Erika Bernhard beendet die Dressur mit 57,10 Strafpunkten auf Rang 32. Leonhard Risch folgt mit 58,97 Strafpunkten auf Rang 44. Lea Spring klassiert sich mit 61,23 Strafpunkten auf Rang 55, Céline Schaller mit 61,77 Strafpunkten auf Rang 58 und Andrea Bieri mit 63,43 Strafpunkten auf Rang 70.

Damit haben alle acht Schweizer Gespanne die erste Teilprüfung der Weltmeisterschaft absolviert und richten ihren Fokus nun auf den Geländetag.

Morgen wartet mit dem Marathon die zweite Teilprüfung

Nach dem starken Auftakt in der Dressur geht es morgen, Samstag, 5. September, mit dem Marathon in die zweite Teilprüfung der Weltmeisterschaft. Ab 9.00 Uhr wartet auf die Fahrerinnen und Fahrer das anspruchsvolle Gelände von München-Riem.

Die Schweizer Equipe startet dabei aus einer hervorragenden Ausgangslage: Stefan Ulrich führt die Einzelwertung an, Michaël Barbey liegt ebenfalls in den Top 5 und die Schweiz steht an der Spitze der Teamwertung. Doch gerade im Marathon können sich die Abstände im Einzel- und Mannschaftsklassement nochmals deutlich verändern.

Besonders gespannt darf man auch auf Titelverteidiger Mario Gandolfo mit Favela sein. Das Duo gilt als besonders stark im Gelände und gewann an der Weltmeisterschaft 2024 die Marathonprüfung.

Am Sonntag folgt mit dem abschliessenden Kegelfahren die dritte und letzte Teilprüfung, in der die Entscheidungen um die Weltmeistertitel und Medaillen in der Einzel- und Teamwertung fallen.