Starke Schweizer Präsenz in den EEF-Arbeitsgruppen

Die European Equestrian Federation (EEF) hat die Zusammensetzung ihrer neu strukturierten Arbeitsgruppen für das Jahr 2026 bekannt gegeben – und die Schweiz ist dabei prominent vertreten. Mehrere Vertreter:innen von Swiss Equestrian übernehmen zentrale Funktionen in strategisch wichtigen Gremien und bringen ihre Expertise auf europäischer Ebene ein.

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Mit der Neuausrichtung stärkt der Europäische Pferdesportverband EEF seine strategische und operative Handlungsfähigkeit. Klare Zielsetzungen, umsetzbare Aktionspläne und eine verbesserte Governance-Struktur sollen die nachhaltige Entwicklung des Pferdesports in Europa weiter vorantreiben.

Nayla Stössel und Michel Sorg in wichtige Gremien gewählt 
Nayla Stössel, Vorstandsmitglied von Swiss Equestrian, spielt als Vorsitzende der Arbeitsgruppe «Kommunikation und Marketing» eine zentrale Rolle. In dieser Funktion ist sie für die Marktpositionierung und die strategische Kommunikation der EEF verantwortlich. Ziel ist es, die Sichtbarkeit des Verbandes zu erhöhen, einen Mehrwert für die Mitgliedsverbände zu schaffen und die langfristige Entwicklung zentraler Initiativen sicherzustellen. Darüber hinaus wurde Michel Sorg, CEO von Swiss Equestrian, in die Arbeitsgruppe Strategie berufen, die sich mit der langfristigen Ausrichtung und strategischen Positionierung der EEF befasst.

Schweizer Expertise in den Sportdisziplinen 
Die Schweiz ist auch in den disziplinspezifischen Arbeitsgruppen stark vertreten:

  • Edouard Schmitz engagiert sich in der Arbeitsgruppe Springen und bringt seine internationale Erfahrung auf höchstem Niveau ein.
  • Michael Mayer, Parcourschef Level 4, ist Mitglied der «Working Group Driving» (Fahren).
  • Anita Flamand, eine engagierte und anerkannte Persönlichkeit in der Welt der Disziplin Voltige, ist Mitglied der «Working Group Vaulting» (Voltige).

Schweizer Kompetenz auch im Veterinärbereich 
Neben den sportlichen und strategischen Gremien sind mit Fred Barrelet und Stéphane Montavon auch zwei Schweizer Fachpersonen im veterinärmedizinischen Bereich vertreten. Damit leistet die Schweiz auch im Hinblick auf Tiergesundheit und fachliche Standards einen wichtigen Beitrag auf europäischer Ebene.

Governance, Nachhaltigkeit und Entwicklung im Fokus 
Die neu strukturierte Organisation der Arbeitsgruppen deckt zentrale Bereiche wie Strategie, Audit und Compliance, Recht und Governance, Entwicklung sowie Nachhaltigkeit ab. Laut EEF-Generalsekretär Teodor Sheytanov ist die Reform ein klares Bekenntnis zu stärkerer Governance und effizienterer Umsetzung strategischer Prioritäten.

Die Arbeitsgruppen bündeln Fachwissen aus ganz Europa und spielen eine zentrale Rolle dabei, strategische Leitlinien in konkrete Massnahmen zu überführen. Dass zahlreiche Schweizer Expertinnen und Experten daran mitwirken, unterstreicht die aktive Rolle der Schweiz in der Weiterentwicklung des europäischen Pferdesports.

Mit Beginn der neuen Amtszeit strebt die EEF nun eine enge Zusammenarbeit mit den nationalen Verbänden und eine aktive Beteiligung der Schweiz an zentralen Fragen für die Zukunft des Sports auf dem Kontinent an.