Nach der Dressur lag das Schweizer Team noch auf Platz 11, arbeitete sich dann aber kontinuierlich nach vorne. Mit dem 3. Platz im Marathon kletterte die Schweiz nach der zweiten Teilprüfung auf den 6. Rang vor und war schliesslich sogar auf Platz 1 im Hindernisfahren. Dies bedeutete im Schlussklassement den 5. Platz (318.37) – mit nur 7 Punkten Rückstand auf den Bronze-Platz. Es gewinnt Ungarn vor Grossbritannien und den Niederlanden.
In der Einzelwertung klassierte sich Marcel Luder als bester Schweizer auf Rang 5. Nach der Dressur lag er noch auf Rang 46, zeigte dann mit einem sehr guten Marathon (Rang 5) und dem Sieg im Hindernisfahren – als einziger Konkurrent mit Doppelnull an den Hindernissen und in der Zeit – einen Steigerungslauf sondergleichen!
Die weiteren Schweizer Gespanne platzierten sich wie folgt:
- Bruno Meier, 7. Rang (Dressur 32, Marathon 4, Hindernis 13)
- Bruno Widmer, 14. Rang (Dressur 69, Marathon 6, Hindernis 4)
- Stefan Ulrich, 15. Rang (Dressur 30, Marathon 19, Hindernis 16)
- Michaël Barbey, 26. Rang (Dressur 25, Marathon 27, Hindernis 33)
- Werner Ulrich, 38. Rang (Dressur 54, Marathon 25, Hindernis 35)
- Bettina Wagner, 43. Rang (Dressur 56, Marathon 57, Hindernis 11)
Equipenchef Marco Bryner zieht eine positive Bilanz: «Zwar blieben die Dressur-Resultate angesichts des Saisonverlaufs unter den Erwartungen, dennoch haben wir mit den beiden 5. Plätzen im Team und im Einzel unsere Ziele erreicht. Ausserdem haben wir als einzige Nation vier Fahrer in den Top-15 platzieren können. Das Niveau an dieser Weltmeisterschaft ist im Vergleich zu vor zwei Jahren nochmals gestiegen. Erfreulich ist auch, dass mit Bruno Meier und Bruno Widmer zwei Fahrer aus dem Perspektiv-Kader so gute Resultate erzielen konnten.»