Liberty Rookie Tour in Winterthur: Der erste Schritt ins Turniergeschehen

Strahlende Gesichter, stolze Nachwuchsreiter:innen und viele wertvolle Erfahrungen: Bei der Liberty Rookie Tour in Winterthur stand am Sonntag nicht allein die Rangliste im Mittelpunkt. Viel wichtiger war für viele der jungen Teilnehmenden das Erlebnis, gemeinsam mit ihrem Pony oder Pferd einen Parcours zu meistern und dabei erste Turniererfahrungen zu sammeln.

Der Schritt vom Training zu Hause zum ersten Turnier ist gross. Eine fremde Umgebung, andere Pferde, Zuschauer und die ungewohnte Atmosphäre auf dem Turnierplatz können gerade für junge oder noch wenig erfahrene Reiter:innen eine Herausforderung sein. Genau hier setzt die Liberty Rookie Tour an.

Schritt für Schritt ins Turniergeschehen

Anders als bei einer klassischen Prüfung beginnt der Auftritt auf dem Turnierplatz nicht direkt mit dem individuellen Parcours. Die Reiter:innen reiten zunächst gemeinsam in Gruppen auf den Platz ein. Unter Anleitung lernen sie die Umgebung kennen und absolvieren erste Aufwärmübungen direkt auf dem Turnierplatz. Erst danach geht es einzeln in den Parcours.

Dieses Format nimmt bewusst Druck aus dem Einstieg. Pferd und Reiter erhalten Zeit, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen, bevor sie die Aufgabe alleine bewältigen. Gleichzeitig erleben die Teilnehmenden die Abläufe eines Turniers und können Schritt für Schritt Sicherheit und Selbstvertrauen gewinnen. Im Zentrum stehen dabei nicht Rang oder Resultat, sondern die gemeinsame Erfahrung und die Freude am Erreichten. Das zeigten auch die Reaktionen nach den Prüfungen von den jungen Teilnehmer:innen.

Jolene Angliker aus Buchs, Siegerin der Prüfung E40 mit dem neunjährigen Ponywallach Peterlena Hoeve's Piet.

«Ich freue mich vor allem, dass mein Pony das so brav gemeistert hat.»

Dass solche Turnierformate auch für die Eltern einen besonderen Wert haben, bestätigt Chloes Mutter, Cristine Ludäscher. Sie ist selbst im Pferdesport verwurzelt und in der Geschäftsleitung der Reitschule Ludäscher in Rümmingen (DE) tätig. Nach der Teilnahme an der Rookie Tour in Biel-Benken war Winterthur bereits das zweite Rookie-Turnier, das sie gemeinsam mit ihrer Tochter besuchte.

«Es sind einfach tolle Tage und als Mama natürlich nochmals ganz besonders. Ich schätze es sehr, dass es Turniere gibt, die den Kindern diese Unterstützung bieten und ihnen einen positiven Einstieg ermöglichen. Als Elternteil bin ich dafür sehr dankbar.»

«Ich werde wahrscheinlich sogar beim Einschlafen noch ans Reiten und das heutige Erlebnis denken.»

Genau solche Rückmeldungen von Eltern und natürlich in erster Linie die Freude und Begeisterung der Kinder zeigen, welchen Wert die Rookie Tour für die jungen Reiter:innen hat. Sie sind zugleich eine schöne Bestätigung für Liberty Vorsorge, die sich als Hauptpartnerin der Rookie Tour dafür engagiert, Kindern einen positiven und unterstützten Einstieg in den Turniersport zu ermöglichen.

«Die strahlenden Kinderaugen sind für uns das Wertvollste. Genau dafür engagieren wir uns mit der Liberty Rookie Tour. Wir möchten jungen Reiter:innen besondere Erlebnisse ermöglichen, ihnen Freude am Turniersport vermitteln und sie vertrauensvoll und verlässlich auf ihrem Weg im Pferdesport begleiten.»

Eine Herzensangelegenheit für den Kavallerieverein Winterthur und Umgebung

Für den Kavallerieverein Winterthur und Umgebung  und sein Organisationskomitee war es bereits die zweite Austragung der Rookie Tour. Die erneut starke Nachfrage und die vielen positiven Rückmeldungen zeigen, wie gross das Bedürfnis nach solchen Einstiegsmöglichkeiten ist.

«Für uns ist die Rookie Tour eine echte Herzensangelegenheit. An diesen Turniertagen stehen nicht Rang und Resultat im Mittelpunkt, sondern das Erlebnis und die Freude der jungen Reiter. Dass bei der zweiten Austragung in Winterthur 69 junge Reiterinnen und Reiter am Start waren, freut uns deshalb besonders und zeigt, wie gross das Interesse an diesem Format ist», sagt Lina Broger, Präsidentin Kavallerieverein Winterthur und Umgebung.

Am Ende waren es nicht nur Ranglisten, Schleifen und Platzierungen, die den Turniertag in Winterthur ausmachten. Es waren vor allem die Erlebnisse, die bleiben: gemeinsam mit dem Pony oder Pferd erstmals Turnierluft schnuppern, mit wachsendem Vertrauen einen Parcours meistern und stolz auf das gemeinsam Erreichte sein. Und manchmal wirkt ein solcher Tag noch etwas länger nach, bis zum letzten Gedanken vor dem Einschlafen.