Der erste Teil des diesjährigen Kadertrainings der Disziplin Vierkampf fand am Samstag, 11. April 2026, im Reitstall Baregg in Cham statt und war ganz der Dressur gewidmet. Nach der Begrüssung durch Annemarie Gretener, Mitglied des Technischen Komitees und der Selektionskommission, starteten die Vierkämpferinnen direkt mit der ersten Reiteinheit. Unter der Leitung von Nic Bachmann lag der Fokus insbesondere auf geradlinigen Wegen sowie dem präzisen Reiten kleiner Ecken.
Theorie und Praxis kombiniert
Im Anschluss an die erste Trainingseinheit versorgten die Athletinnen ihre Pferde, bevor im Reiterstübchen ein Theorieblock folgte. Nic Bachmann vermittelte dabei praxisnahes Wissen rund um die Arbeit mit dem Pferd, welches anschliessend direkt in der Reithalle umgesetzt wurde.
In der zweiten Dressurstunde haben die Kadermitglieder die zuvor erarbeiteten Inhalte gezielt auf die Anforderungen des Vierkampf-Dressurprogramms übertragen. Geübt wurden unter anderem das korrekte Aufmarschieren zur Grussaufstellung sowie das exakte Abwenden zum Links- und Rechtsum.
Gemeinsamer Ausklang
Nach einem intensiven Trainingstag stand zunächst die Versorgung der Pferde im Vordergrund, ehe auch die Reiterinnen den Abend bei einem gemeinsamen Nachtessen in gemütlicher Atmosphäre ausklingen liessen. Zusammen mit dem Team des Reitstalls Baregg verbrachte das Kader einen geselligen Abend im Bauernhaus.
Gymnastik und Parcoursarbeit im Springtraining
Eineinhalb Wochen später, am Donnerstag, 23. April 2026, traf sich das Kader erneut zum zweiten Teil des Trainings – diesmal mit Schwerpunkt Springen.
In der ersten gymnastizierenden Reiteinheit arbeitete Springtrainer Michael Zürcher mit Stangen und kleinen Sprüngen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Reiten gebogener Linien sowie einem harmonischen Rhythmus im Parcours.
Wertvolle Analysen und individuelle Förderung
Während die Pferde eine kurze Pause erhielten, analysierten die Vierkämpferinnen gemeinsam mit Michael Zürcher den aufgebauten Parcours. Beim anschliessenden Parcoursreiten erkannte der Trainer individuelle Herausforderungen der Reiter-Pferd-Paare rasch und unterstützte gezielt mit wertvollen Korrekturen und Tipps. In einem zweiten Durchgang konnten bereits deutliche Verbesserungen umgesetzt werden.
Nach dem Training wurden die Pferde versorgt, bevor sich die Athletinnen erneut im Bauernhaus trafen. Gemeinsam mit Michael Zürcher analysierten sie die Videoaufnahmen der gerittenen Parcours und gewannen dabei wichtige Erkenntnisse für ihr persönliches Training. Den gelungenen Abschluss des zweiten Kadertages bildete ein gemeinsames Abendessen.
Das Kadertraining 2026 bot den Athletinnen zwei abwechslungsreiche, intensive und wertvolle Trainingstage mit vielen neuen Impulsen für die kommende Saison.