Für die Schweizer Delegation begann das Abenteuer Europameisterschaften bereits mit einer langen Reise nach Osorhei im Westen Rumäniens. Pferde, Ponys, Fahrerinnen und Fahrer sowie ihr gesamtes Umfeld haben die weite Anreise gut gemeistert und konnten sich vor Ort auf die bevorstehenden Wettkampftage vorbereiten.
Für die Schweiz gehen vier Nachwuchsfahrer in drei verschiedenen Kategorien an den Start: Bei den U25 vertreten Sina Siegenthaler mit Floyd und Mathias Wüthrich mit Rakita BW CH die Schweizer Farben. Bei den Junioren Einspänner Pferde startet Nick Zöhl mit Cesar de Selincourt Z, während Leo Cordes mit Eshet Bretz Edacurly bei den Junioren Einspänner Ponys antritt.
Begleitet und betreut wird die Schweizer Delegation von Daniela Häuptle sowie Trainer Cédric Scherrer.
Vetcheck erfolgreich absolviert
Eine erste wichtige Hürde ist bereits genommen: Alle Schweizer Pferde und Ponys haben den Vetcheck erfolgreich absolviert und sind damit «fit to compete». Nun kann der sportliche Teil der Europameisterschaften beginnen.
«Die lange Reise haben alle gut gemeistert und auch der Vetcheck ist für unsere Pferde und Ponys problemlos verlaufen. Die Stimmung im Team ist sehr gut und alle freuen sich, dass es nun endlich losgeht. Unsere Fahrer sind motiviert und bereit, ihr Bestes zu geben», sagt Equipenchefin Daniela Häuptle vor dem Auftakt der Wettkämpfe.
Dressur macht den Anfang
Den Auftakt bilden am Mittwoch und Donnerstag die Dressurprüfungen. Dabei geht es für die Gespanne darum, mit Präzision, Harmonie und möglichst wenigen Fehlerpunkten eine gute Ausgangslage für die weiteren Teilprüfungen zu schaffen.
Nach den beiden Dressurtagen folgt am Freitag ein wettkampffreier Tag. Dieser bietet Pferden, Ponys und Fahrern Gelegenheit, sich zu erholen und auf die entscheidende zweite Hälfte der Europameisterschaften vorzubereiten.
Marathon und Hindernisfahren zum Abschluss
Am Samstag wartet mit dem Marathon die wohl spektakulärste Teilprüfung der Meisterschaften. In den Hindernissen sind Tempo, Geschicklichkeit und das perfekte Zusammenspiel zwischen Fahrer und Pferd beziehungsweise Pony gefragt.
Die Entscheidungen fallen schliesslich am Sonntag im Hindernisfahren. Hier gilt es nochmals, Konzentration und Nervenstärke zu beweisen und den Parcours möglichst schnell und fehlerfrei zu absolvieren.