Das Starterfeld des diesjährigen CSI Ascona ist hochkarätig besetzt. Zu den internationalen Namen gehören WM-Bronzemedaillengewinner Harry Charles, der Österreicher Max Kühner sowie der schwedische Weltmeister im Einzel und im Mannschaftswettbewerb, Henrik von Eckermann.
Auch die Schweiz ist mit 14 Reiterinnen und Reitern stark vertreten. Neben Barbara Schnieper gehen unter anderem Edouard Schmitz, Anthony Bourquard und Alain Jufer an den Start. Mit Sira Accola ist zudem eine junge Tessiner Reiterin dabei.
Barbara Schnieper mit drei Pferden am Start
Barbara Schnieper reist mit besonderen Erinnerungen an den CSI Ascona. Vor einem Jahr sicherte sie sich mit Licolle den Sieg im Grand Prix. In diesem Jahr startet sie mit Licolle und Coco im CSI4* sowie mit dem Nachwuchspferd Nicole bei den Young Horses.
«Mit Licolle bringe ich die Titelverteidigerin des letztjährigen Grand Prix hier in Ascona mit. Sie ist ein vermögendes Pferd und hat sich im letzten Jahr sehr gut entwickelt», sagt Barbara Schnieper. Auch Coco ist für die Schweizer Springreiterin ein besonderes Pferd. «Er galt früher als praktisch unreitbar, und deshalb macht es mich umso stolzer, welchen Weg wir gemeinsam gegangen sind.» Mit Nicole hat Schnieper zudem ein hoffnungsvolles Nachwuchspferd dabei. Die Halbschwester von Licolle hat in den vergangenen Wochen überzeugt und steht noch am Anfang ihrer sportlichen Karriere.
«Natürlich hoffe ich, dass wir an diesen Erfolg anknüpfen können»
Der Grand-Prix-Sieg mit Licolle im vergangenen Jahr ist für Barbara Schnieper bis heute eng mit dem CSI Ascona verbunden. «Das war ein unvergesslicher Moment. Dass wir dieses Jahr wieder gemeinsam hier an den Start gehen dürfen, freut mich sehr.» Mit Blick auf eine mögliche Titelverteidigung bleibt sie realistisch: «Natürlich hoffe ich, dass wir an diesen Erfolg anknüpfen können. Aber im Pferdesport kann man nichts planen, deshalb ist es mein Ziel, mit allen drei Pferden gute Runden zu zeigen und das Beste aus der Woche mitzunehmen.»
Tessiner Flair und Nähe zum Publikum
Neben dem Sport schätzt Barbara Schnieper insbesondere die Atmosphäre am CSI Ascona. «Die Kulisse, das Tessiner Flair und die Nähe zum Publikum machen dieses Turnier für mich zu etwas Besonderem.» Ihre schönste Erinnerung bleibt bislang der Grand-Prix-Sieg mit Licolle. Für die kommenden Turniertage hat sie einen einfachen Wunsch: «Hoffentlich kommen dieses Jahr noch weitere schöne Momente dazu!»
Heimspiel für die junge Tessinerin Sira Accola
Für Sira Accola ist der Start am CSI Ascona ebenfalls etwas Spezielles. Die junge Tessiner Reiterin erhält die Gelegenheit, vor heimischem Publikum in einem international stark besetzten Teilnehmerfeld anzutreten.
«Ascona ist für mich jedes Jahr ein echtes Highlight. Die Prüfungen sind anspruchsvoll und herausfordernd, und auch der Platz hält einige Schwierigkeiten bereit», sagt Sira Accola. Für die kommenden Tage stehen für sie nicht nur die Resultate im Vordergrund. Sie möchte die technisch anspruchsvollen Parcours erfolgreich meistern, neue Erfahrungen sammeln und sich reiterlich weiterentwickeln. Die Möglichkeit, gemeinsam mit einigen der erfolgreichsten Reiterinnen und Reiter der Welt anzutreten, sieht Sira Accola als zusätzliche Motivation: «Es ist immer eine grosse Ehre, mit den Besten der Besten reiten zu dürfen. Das spornt mich zusätzlich an, meine bestmögliche Leistung zu zeigen und um gute Platzierungen zu kämpfen.»
Vier Tage Springsport in Ascona
Der CSI Ascona findet vom 10. bis 13. September 2026 statt. Neben dem Springsport erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Rahmenprogramm mit lokalen Produzenten, Foodtrucks sowie einem eigenen Bereich für Familien und Kinder.